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Dienstleister mit Umsatzminus - US-Zollhammer könnte Geschäft weiter bremsen

ReutersApr 4, 2025 7:22 AM

- Die deutschen Dienstleister haben in der Konjunkturflaute zum Jahresauftakt an Umsatz eingebüßt. Die Erlöse im Service-Sektor sanken im Januar nominal um 0,2 Prozent und preisbereinigt (real) um 0,3 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Binnen Jahresfrist stiegen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze - ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen - allerdings real um 3,0 Prozent und nominal um 5,4 Prozent.

Den größten realen Umsatzzuwachs von Dezember auf Januar verzeichnete das Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Anstieg von 3,6 Prozent, gefolgt vom Bereich Verkehr und Lagerei mit 2,0 Prozent. Im Gegensatz hierzu sanken die inflationsbereinigten Erlöse im Bereich Information und Kommunikation und in der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen - etwa bei der Vermietung von beweglichen Sachen und der Vermittlung von Arbeitskräften - um 1,4 Prozent und 1,6 Prozent. Am größten war der Rückgang bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Minus von 2,5 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft ist 2023 und 2024 geschrumpft. Viele Ökonomen hatten für dieses Jahr ein Mini-Wachstum erwartet, doch die Zoll-Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump dürften die exportorientierte Wirtschaft in Deutschland spürbar belasten. Wegen der vielen politischen und geopolitischen Unsicherheiten ist die Konsumlaune bei den Deutschen derzeit ohnehin eher gering. So könnte eine zunehmende Sorge um den Arbeitsplatzverlust das Geschäft von Dienstleistern dämpfen.

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