Investing.com - Nach seinem jüngsten Zollhammer und den darauffolgenden Kursverlusten an der Wall Street hat sich US-Präsident Donald Trump am Donnerstag demonstrativ optimistisch gezeigt. Die Situation sei zwar ernst, aber notwendig - wie bei einem chirurgischen Eingriff, so der Präsident sinngemäß.
„Es ist wie bei einer Operation - groß, vielleicht beunruhigend, aber am Ende zum Wohle des Patienten“, erklärte Trump. Trotz der Kursverluste sieht er die US-Wirtschaft auf einem guten Weg. „Ich habe gesagt, dass es genauso kommen würde. Sechs bis sieben Billionen Dollar kommen ins Land - so etwas hat es noch nie gegeben.“
An den Märkten sorgten die Maßnahmen zunächst für einen spürbaren Dämpfer: Der Dow Jones rutschte bis zum Handelsende um 4 Prozent ab, der S&P 500 verlor 4,8 Prozent und der Nasdaq gab sogar um 5,4 Prozent nach.
Trump selbst gibt sich unbeeindruckt - und setzt auf eine baldige Gegenbewegung. Die Kapitalzuflüsse, so seine Einschätzung, würden die Börsen auf neue Höhen treiben. „Die Märkte werden boomen, die Aktien werden boomen, das Land wird boomen“, sagte er weiter.
Per Saldo sieht Trump die USA nun in der stärkeren Position. Andere Staaten stünden Schlange, um neue Verträge mit Washington auszuhandeln. „Jahrelang haben sie uns ausgenutzt. Jetzt nicht mehr“, so der Präsident. Er rechne mit einer „unglaublichen“ Entwicklung der US-Wirtschaft.
Ob sich Trumps optimistische Prognosen am Markt bewahrheiten, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Investoren zeigten sich zum Wochenschluss zunächst nervös – und drückten ordentlich auf den Verkaufsknopf.
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