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Insider: Mehrere hochrangige Mitarbeiter im US-Sicherheitsrat werden geschasst

ReutersApr 3, 2025 6:40 PM

- von Erin Banco und Gram Slattery und Karen Freifeld

- In der seit rund zwei Monaten amtierenden US-Regierung werden offenbar erstmals im größeren Umfang wichtige Mitarbeiter entlassen. Mehrere hochrangige Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrats müssen ihren Hut nehmen, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Hintergrund der Rauswürfe war zunächst unklar. Die Insider gaben an, den Betroffenen sei gesagt worden, es gebe Probleme mit der sogenannten Hintergrundüberprüfung, also ob sie als Geheimnisträger geeignet seien. Der Nationale Sicherheitsrat lehnte eine Stellungnahme ab.

Einer der Insider sagte, Hintergrund der Entlassungen seien Durchstechereien an Medien. So soll sich der Nationale Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz, mehrfach über Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit vertraulichen Informationen hinweggesetzt haben. Waltz hatte Angriffspläne des US-Militärs auf Huthi-Stellungen im Jemen mit hochrangigen Regierungsmitarbeitern in einer als nicht abhörsicher geltenden Chatgruppe im Kurznachrichtendienst Signal erörtert. Durch ein Versehen wurde ein Journalist in die Gruppe aufgenommen, der die Sache öffentlich machte. Präsident Donald Trump soll sehr verärgert über das anschließende Medien-Echo gewesen sein. Zwei Insider sagten Reuters, zeitweilig habe der Stuhl von Waltz gewackelt. Mittlerweile habe er jedoch wieder das Vertrauen des Präsidenten.

Zu den Gefeuerten soll der leitende Direktor im Sicherheitsrat, David Feith, gehören. Er ist für Technologie und nationale Sicherheit zuständig. Gehen soll auch der leitende Direktor für Geheimdienstangelegenheiten, Brian Walsh. Auf der Abschussliste steht demnach auch der Fachmann für legislative Angelegenheiten, Thomas Boodry. Zwei Insider deuteten an, die Geschassten hätten einen anderen Kurs als der Kreis um den Präsidenten verfolgt.

Die Berichte über die Entlassungen folgten einen Tag nach einem Treffen der Verschwörungstheoretikerin Laura Loomer mit Trump im Präsidentenbüro. Loomer hatte Trump aufgefordert, einige Mitarbeiter des Sicherheitsrats zu entlassen. Ein Zusammenhang zwischen Loomers Vorschlägen und den Entlassungen war zunächst nicht offenkundig. Zudem sagten zwei Insider, einige Entlassungen seien vor dem Treffen von Loomer mit Trump erfolgt. Allerdings sagten mehrere Personen, Loomer habe Trump eine Liste von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes vorgelegt, die sie für illoyal hielt. Loomer kommentierte ihr Treffen mit Trump auf dem Kurznachrichtendienst X mit dem Satz: "Es war mir eine Ehre, mich mit Präsident Trump zu treffen und ihm meine Forschungsergebnisse zu präsentieren."

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