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Tech- und Bankaktien leiden unter den Vergeltungsmaßnahmen Chinas gegen die Trump-Zölle

ReutersApr 4, 2025 12:27 PM

- US-Tech-Schwergewichte, Banken und Ölkonzerne weiteten am Freitag ihre Verluste aus, nachdem Peking zusätzliche Zölle in Höhe von 34 Prozent auf US-Waren verhängt hatte, was die Sorgen der Anleger über einen eskalierenden globalen Handelskrieg verstärkte, der Ängste vor einer Rezession schürt.

Die Zölle von Peking (link) sollen am 10. April in Kraft treten. Das Land kündigte außerdem Kontrollen für die Ausfuhr von mittelschweren und schweren Seltenen Erden an und setzte 11 US-Unternehmen auf die Liste der "unzuverlässigen Unternehmen".

Die Aktien von Tesla TSLA.O und Apple AAPL.O - die zu den Unternehmen mit dem größten Umsatzengagement in China gehören - brachen beide um mehr als 6 Prozent ein. Alphabet GOOGL.O, Microsoft MSFT.O und Meta META.O fielen ebenfalls stark.

Die Aktien der Banken setzten ihre Talfahrt nach den Gegenmaßnahmen fort. Die Branche wurde durch die Befürchtung getrübt, dass ein Handelsstreit das Verbrauchervertrauen dämpfen, die Ausgaben verringern, die Kreditnachfrage schwächen und die Gebühren für die Beratung bei Geschäften drücken könnte.

JPMorgan Chase JPM.N, die größte US-Bank nach Vermögenswerten, sank um 7,3 Prozent. Die Wall Street-Titanen Goldman Sachs GS.N und Morgan Stanley MS.N fielen um 7% bzw. 6%.

Die Rohölpreise, die bereits unter der erwarteten Erhöhung der OPEC-Ölproduktion im Mai litten, trugen zu den Verlusten bei

Die Aktien des Ölkonzerns Exxon XOM.N fielen um 4,8 Prozent, während Chevron CVX.N um 4 Prozent nachgab. Das führende Ölfelddienstleistungsunternehmen SLB SLB.N fiel um 5,8 Prozent, und der nach Volumen größte US-Raffineriebetreiber Marathon Petroleum MPC.N verlor 4,6 Prozent.

Zölle aus China, einem wichtigen Ölimporteur, könnten die Sorgen über eine nachlassende Kraftstoffnachfrage verstärken.

"Der Handelskrieg ist eskaliert, die Rezessionsängste steigen und folglich wird das Wachstum der Ölnachfrage einen beträchtlichen Schlag erleiden", sagte Tamas Varga, Analyst bei PVM.

Die Aktie von GE Healthcare GEHC.O rutschte vorbörslich um 6,9 Prozent ab und führte damit die Verluste bei den Aktien von Medizintechnikherstellern an, nachdem China auch Exportkontrollen für ein Seltenerdmetall angekündigt hatte, das in MRT-Scans verwendet wird.

Die Aktien der Detroiter Automobilhersteller Ford F.N und General Motors GM.N fielen um etwa 3 Prozent bzw. 3,6 Prozent.

Die Automobilhersteller sind auf eine komplexe globale Lieferkette für Teile angewiesen, während GM und Ford auch auf China als wichtigen Wachstumsmarkt für ihre Elektrofahrzeuge setzen.

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