03. Apr (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
15.28 Uhr - Polen will im kommenden Jahr fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung ausgeben. Das sagt Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz nach einem Treffen der EU-Ressortchefs in Warschau. Für dieses Jahr plant das Land Ausgaben in Höhe von 4,7 Prozent des BIP. Aktuell liegt die Nato-Quote bei zwei Prozent, US-Präsident Donald Trump hat fünf Prozent als Ziel ausgegeben.
11.47 Uhr - Die USA stehen nach den Worten von Außenminister Marco Rubio fest zur Nato. Sein Land sei im Bündnis "so aktiv wie es immer gewesen ist", sagt Rubio in Brüssel vor zweitägigen Beratungen der Ressortchefs der 32 Mitgliedstaaten. Auch US-Präsident Donald Trump stehe zu der transatlantischen Allianz. Aber die Nato müsse ihre Fähigkeiten stärken, um für bestehende Bedrohungen gewappnet zu sein. Dafür halte er Ausgaben für die Verteidigung im Volumen von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für angemessen, sagt Rubio, räumt zugleich aber ein, dass die USA ein solches Ziel selbst noch nicht erfüllten.
08.41 Uhr - Der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge deckt die EU bereits die Hälfte des Bedarfs an Munition der Ukraine. "Wir müssen der Ukraine so schnell wie möglich die Hilfe zukommen lassen. Präsident Selenskyj hat gesagt, dass sie fünf Milliarden brauchen, um mindestens zwei Millionen Schuss zu haben", sagte sie vor dem Gipfel der EU-Verteidigungsminister in Warschau. Die Hälfte des Bedarfs sei bereits gedeckt.
02.35 Uhr - Der Stabschef von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, teilt mit, dass elf weitere nach Russland verschleppte ukrainische Kinder nach Hause gebracht wurden. "Im Rahmen der Bring Kids Back UA-Initiative des ukrainischen Präsidenten wurden weitere elf ukrainische Kinder aus den vorübergehend besetzten Gebieten (der Ukraine) und dem Gebiet der Russischen Föderation zurückgebracht", schrieb Yermak in der Messaging-App Telegram. Er dankte dem Büro des ukrainischen Ombudsmannes für seine Hilfe bei der Rückführung der Kinder. Von den russischen Behörden gab es keine unmittelbare Stellungnahme.